Rico Brunner Blog | Audio-Podcast

Meine Forschungsergebnisse zu verschiedenen Formen der Geistheilung

Verschiedene Formen der Geistheilung

Schon bevor ich das Wort Geistheilung das erste Mal hörte, habe ich mich damit befasst – ohne es zu wissen. Ich wollte schon immer wissen, wie man im Falle eines Falles den Geist heilt. Aber bis zum Thema Geistheilung, das war ein weiter Weg. Auf diesen Weg bin ich erst gekommen, weil ich eine ungewöhnliche Art der Wahrnehmung habe. Ich kann Energiefelder von Menschen sehen. Mit dieser Fähigkeit konnte ich sie erforschen und meine Erkenntnisse abgleichen mit dem, was gemeinhin unter Geistheilung verstanden wird. Und auf diese Weise kann ich drei Arten von Geistheilungen unterscheiden.

Meine Definition der Geistheilung

Was ist eine Geistheilung überhaupt? Das ist, wenn jemand mit seinem Geist heilt und nicht mit den Händen, einer mechanischen Handlung oder mit Hustensaft. Man könnte sagen, Geistheilung ist eine seelische Gesundung durch jemand anderen. Aber diese Umschreibung erfasst nicht die Feinheiten. So wie es Schnee in verschiedenen Variationen gibt, gibt es auch Geistheilung in verschiedenen Formen. Diese Formen sind im Lauf der Jahrtausende entstanden. Sie sind geprägt durch Glauben, Kultur und persönliche Erfahrungen. Es gibt zahllose Formen, die im Laufe der Jahrtausende entstanden, wieder verschwunden und woanders neu erschienen sind.

Bewusste und unbewusste Formen der Geistheilung

Es gibt bewusste und unbewusste Formen der Geistheilung. Ein Beispiel für die natürlichste und einfachste Form von Geistheilung ist: eine Mutter, wenn sie ihr Kind in den Arm nimmt und es beruhigt. Dann richtet die Mutter ihren Geist, ihre Seele auf das Kind aus. Das gibt dem Kind das Gefühl von Geborgenheit. In dem Fall heilt die Mutter unbewusst durch ihre Gegenwart und ihr Sein, wie es Philosophen nennen würden. Die Mutter ist für das Baby da. Warum dies das Kind beruhigt oder vielleicht sogar von Schmerzen heilt, ist ihr meist gar nicht bewusst. Es ist nicht nur alles Psychologie, was da passiert. So wie diese Mutter nicht weiss, warum sie so wirksam ist, gibt es auch Geistheiler, die nicht wissen, warum sie so gut heilen. Das ist auch in Ordnung. Auch Menschen mit unbewussten Heilkräften können stark im Heilen sein. Genauso wie bei guten Müttern zählt in erster Linie das Ergebnis, nicht das Wissen darüber.

Aber es gibt auch Menschen, die bewusst heilen können. Sie spüren bewusster, warum es jemandem nicht gut geht. Und sie können das genau definieren, weil sie seelische und körperliche Verletzungen bewusst wahrnehmen. Und unter solchen Heilern gibt es solche, die sich auf diese Verletzungssymptome konzentrieren. Und es gibt solche, die diese Symptome in einem grösseren Zusammenhang sehen, jenseits der Verletzungen. Um zu verstehen, was ich damit genau meine, muss man mein Konzept der Energiefeldmechanik kennen. Das ist meine Art der Geistheilung, die ich mir im Lauf der Jahre erarbeitet habe. Um nachvollziehen zu können, wie diese Technik verschiedene Arten von Geistheilungen voneinander trennt, möchte ich ein wenig ausholen. Ich möchte erzählen, wer überhaupt Geistheilen kann und wie diese Fähigkeit in den meisten Fällen – kaum gewonnen, schon zerronnen – wieder kaputtgemacht wird.

Wer kann Geistheilen?

Um heilen zu können, braucht man eine gewisse seelische oder emotionale Stärke. Natürlich kann man diese Stärke erwerben und erlernen. Aber nur bis zu einem gewissen Punkt. So wie man auch die Fähigkeit zu zeichnen erwerben und erlernen kann. Aber nur bis zu einem gewissen Punkt. Aus meiner Sicht ist Geistheilen die Folge starker Energien. Die helfen, anderen Menschen zu helfen. In verschiedenen Kulturen wird das als wundersame Gabe angesehen.

Das hat aus meiner Sicht aber eher damit zu tun, dass das Ganze zu wenig verstanden wird. Natürlich ist es ein Wunder, wenn jemand einem Menschen hilft, indem er an ihn denkt und mit dem Geist heilt! Doch das mit Wundern ist immer so eine Sache. Es wurden schon manche Dinge nicht verstanden und galten darum als ein Wunder. Wie ein Auto aus der Sicht eines Ritters ein Wunder oder Teufelszeug wäre. Es gibt einfach Menschen, die können solche vermeintlichen Wunder mehr erzeugen als andere.

Geistheilen selber lernen oder Anleitungen befolgen

Meine Empfehlung ist immer, Geistheilung selber zu lernen. Warum auch nicht. Dabei gibt es nur ein Problem: Ich habe durch meine Arbeit viele Menschen kennen gelernt, die gute Fähigkeiten gehabt haben. Aber so manche haben durch das Lernen von Philosophien, Lehren und Techniken ihre ursprünglichen Fähigkeiten verloren.

Denn wer die eigene Wahrnehmung vernachlässigt und sie mit einer Philosophie oder Technik ergänzt, erzielt nicht mehr das optimale Ergebnis. Darum ist meine Empfehlung: keine Philosophiebrille anzuziehen, sondern auf sich und auf die eigene Wahrnehmung zu bauen. Denn die Wahrnehmung bleibt, die Philosophie, Religion oder Technik, verändert sich. Ein Christ wird zum Beispiel ein Unglück interpretieren als einen Segen Gottes. Denn „wen Gott liebt, den züchtigt er“; so steht es in der Bibel im Buch der Hebräer 12:6. Ein Esoteriker hat noch mehr Möglichkeiten. Er kann veranschlagen, man habe das Unglück visualisiert oder es sei im eigenen Lebensweg geschrieben gewesen. Jeder, der eine philosophische Schule genossen hat, wird die Antwort auf seine Lebensfragen in dieser Philosophie suchen. Aber diese Art der Reflexion schadet der intuitiven Wahrnehmung der Energiefelder. Es geht nicht darum, ob diese Art der Reflexion gut oder schlecht ist oder einzelne Traditionen darin besser oder schlechter sind. Es geht darum, dass pure Wahrnehmung einen anderen direkteren Ansatz verfolgt. Aber dadurch ist sie auch schwieriger. Weil man seinen Weg selber suchen muss. Das ist nicht immer einfach.

Darum meine Empfehlung: wenn man lernen will, mit dem eigenen Geist zu helfen, sollte man sich auf die eigene Wahrnehmung verlassen können. Man sollte sie durch Hinterfragen und Überprüfung wachsen lassen. Ja, das ist nicht einfach und überfordert manchmal. Doch das ist der Weg, um eine starke und von aussen unabhängige Wahrnehmung zu bekommen und Geistheilung zu ermöglichen. Am besten, Du weisst noch die folgenden Dinge über die drei Formen von Geistheilung.

Die drei Formen der Geistheilung

Die erste Form

Die erste und sicher gängigste Form der Geistheilung ist so wie das Beispiel von der Mutter und dem Kind. In Beziehungen, unter Freunden und in der Familie geht es oft dem einen oder der anderen nicht gut. Dann schenkt man diesen Menschen Kraft. Genauso wird es oft umschrieben: er, sie, mein Partner oder meine Partnerin hat mir Kraft gegeben. Das hört sich im ersten Moment sehr poetisch und löblich an. Doch es ist nicht nur eine Umschreibung und nicht nur gut. Aus meiner Beobachtung der Energiefelder ist es aus meiner Perspektive zum einen ein sehr konkreter Vorgang. Und zum anderen ist es noch dazu ein nicht immer systemfördernder.

Ich möchte Dir erzählen, was ich dann beobachte: der Mensch, der Kraft geschenkt bekommt, hat im ersten Moment mehr Energie. Aber er wird mit dieser Energie höchstwahrscheinlich etwas machen, was ihm nicht entspricht: sich überlasten, sich überfordern oder einen Weg einschlagen, den er aus eigener Kraft nicht gehen kann. Dadurch überstrapaziert dieser Mensch seine Energiefelder. Im Extremfall kann passieren, dass dieser Menschen dann keine eigene Energie mehr produzieren kann. Weil sein Energiefeld sich daran gewöhnt hat, von aussen Fremd-Energie zu bekommen.

Und der helfende Mensch selbst wird dabei zur Tankstelle. Er hat seine Kraft und Lebensenergie jemandem geschenkt, und das fehlt ihm dann. Im Idealfall hat er genug Energie-Ressourcen und merkt gar nicht, was nun fehlt. Aber was passiert, wenn man regelmässig Energie abgibt? Dafür muss man kein Mathematiker sein. Wenn man zu lange mehr verschenkt, als man selber produzieren kann, bricht das System irgendwann zusammen. Das ist wie mit Geld: wenn man mehr ausgibt, als man einnimmt, bekommt man auch ein Problem. Finanz- und Energiehaushalte sind sich da gleich.

Die zweite Form

Die zweite Form der Geistheilung ist ungewöhnlicher: Sie funktioniert nicht von Mensch zu Mensch. Da verbindet sich ein Mensch mit etwas anderem und bezieht davon Energie, die dann jemand anderem zugesendet wird. Beispiele dafür sind Reiki, Prana und Channeling. Für den Empfänger der Energie ist der Effekt genauso wie eine Energielieferung direkt und ohne Umweg von einem anderen Menschen. Hier wie dort ist es nicht seine eigene Energie. Das bringt in beiden Fällen am Anfang auch das erhebende Gefühl von mehr Energie. Das ist aber ein Trugschluss. Denn eine fremde Energie, egal ob von der Mutter oder einem Kraftort, bringt das eigene Energiefeld langfristig durcheinander. Es nimmt dem Energiefeld die Fähigkeit, selber Energie zu produzieren. Ich höre oft, dass es aber universelle Energien gäbe. Wie das japanische Qi. Wie öffentliche und kostenlose Zapfsäulen für inneren Treibstoff.

Meine Beobachtungen zeigen aber, dass nur die eigenen Energien für einen Menschen wirklich stimmen. Darum ein Warnhinweis: diese zweite Form ist ähnlich heikel für den Sender wie die erste. Denn was passiert einem Menschen, der eine andere Energie durch sich hindurch fliessen lässt? Er wird erst durch diese Energie erfüllt und durchflutet. Weil in einem Menschen aber optimalerweise immer 100% der eigenen Energie sein sollten, werden durch Fremdenergie eigene Energien ausgewaschen und verdrängt. Das sehe ich, wenn ich die Energien eines Menschen betrachte, der mit dieser zweiten Geistheilungstechnik vielen anderen Menschen hilft. Wenn viel Energie von aussen durch so jemanden hindurchfliesst, sieht dessen Energiefeld irgendwann aus wie ein ausgewaschenes Flussbett. Die angezapfte Energie nimmt dann den Platz ein, an dem vorher die eigene Energie gewesen ist. So etwas ist nicht optimal. Ein Mensch, eine Seele kann nur mit der eigenen Energie wirklich stark und heil sein.

Die dritte Form

Darum habe ich mich für die dritte Form der Geistheilung entschieden. Dabei wird keine Energie übertragen. Man heilt, indem man einfach nur für jemanden da ist und sieht, wo das Problem ist. Durch dieses komplexere Verständnis von Ursachen, Symptomen Lebensumständen und Konstellationen ergibt sich ein Lösungsansatz für die Probleme, die zu heilen sind. Das ist wie Quantenphysik: So wie sich physikalische Zustände allein schon durch Beobachtung ändern, ist das bei Energiefeldern ähnlich. Allein nur zu verstehen, warum jemand nicht heil ist, das setzt Heilung in Gang. Das reicht. Wenn man das versteht und da ist, dann beginnt sich spannenderweise das Energiefeld eines Menschen selber zu heilen.

Ich weiss noch genau, als ich diesen Vorgang erste Mal beobachtet habe als ich 27 Jahre alt war. Es war ganz erstaunlich und faszinierend zugleich. Ich war in einer Sitzung mit einem Klienten und versuchte, seine inneren Blockaden zu verstehen. Zu dem Zeitpunkt war das für mich eine echte Herausforderung. Fast eine ganze Stunde musste ich sein Energiefeld, seine Symptome und die Ursachen beobachten, bis ich seine gesamte Energiefeld-Mechanik verstand. Und durch genau diese Beobachtung hat sich das Energiefeld dieses Mannes begonnen selber zu heilen. Das ging ohne Energie zu senden oder zu übertragen, sondern nur durch das Beobachten. Durch diese und ähnliche Erfahrungen ist meine Theorie und Technik der Energiefeld-Instandsetzung bzw. Energiefeldtherapie entstanden. Ich habe bemerkt, dass mein bewusstes Verstehen bewirkt hat, dass sich Heilung in Gang gesetzt hat. Ich musste die Blockaden meiner Kunden nicht lösen, sondern verstehen, warum sie entstanden sind. Diese Informationen hat das Energiefeld wie kopiert und so hat sich das Energiefeld begonnen zu verändern. Kleinere Blockaden sind dann während der Sitzung verschwunden, weil sie als Schutz des Energiefeldes nicht mehr nötig gewesen sind. Warum Blockaden das machen, das erzähle ich in einem anderen Blogbeitrag.

Wo Aufmerksamkeit ist, ist Energie

Diese dritte Form der Geistheilung ist aus meiner Sicht also die nachhaltigste. Sie trägt am meisten dazu bei, dass ein Mensch durch seine eigene Intaktheit geheilt wird, PLUS: das Energiefeld des Menschen lernt dabei und optimiert sich. Wenn ein Energiefeld kein Wissen darüber hat, weiss es nicht, wie es sich selbst heilen kann. Dann entstehen innere Blockaden. Aber eine solche Geistheilung der dritten Art ist dann wie ein Besuch bei einem Menschen, bei dem man sich verstanden fühlt. Man bekommt mehr Kraft und Probleme können sich lösen. Vielleicht kannst Du nun besser verstehen, warum ich sage, dass Weltbilder und Philosophien in manchen Fällen mehr ablenken als nutzen. Denn die eigene Wahrnehmung braucht Raum. Platz im Denken hilft, grössere Zusammenhänge zu sehen, sich nicht von Symptomen ablenken lassen und ein grösseres Verständnis zu haben. Darum sind erfolgreiche Geistheiler meist Menschen, die durch ihre eigene Wahrnehmung auf die Lösung kommen. Solche wenden keine Philosophien oder Paradigmen an. Man braucht so etwas nicht, wenn man im übertragenen Sinne gut sieht.

Mit diesem Blogbeitrag wollte ich das Thema Geistheilung einmal aus einem anderen Blickwinkel beleuchten. Geistheilung hat viele Formen, Facetten und Ausrichtungen. Je nachdem, wie man damit in Kontakt gelangt, wählen Menschen die eine oder andere Form. Aber um gut zu wählen, ist es von Vorteil, die energetische Mechanik dahinter zu kennen. Es ist immer gut zu wissen, dass Präsenz und Stärke heilt. Das gilt dafür, wenn man entweder füreinander oder nur für sich selbst da ist. Darum noch ein kleiner Tipp für die Selbstheilung: sei für Dich selber da und lass Dich nicht im Stich. Das hilft schon sehr viel. Denn da, wo Aufmerksamkeit ist, ist Energie. Und Energie bewirkt Selbstheilung. So kannst Du auch ein wenig Dein eigener Geistheiler sein. Ich hoffe, der Beitrag hat Dir weitergeholfen und Spass gemacht! Alles Gute.

Möchten Sie mehr über meine Aktivitäten erfahren?

Weitere spannende Artikel